FSCA Aschaffenburg Mitgliederbereich

Half a mile of highway will take you just half a mile

Half a mile of runway will take you anyway

Ein Fliegerlager in Corona-Zeiten? Ist das in der aktuellen Situation überhaupt machbar und zu verantworten? Viele Fragen, viele Unsicherheiten, die sich unseren Segelfliegern stellten. Sind doch die zwei Wochen intensiven Segelflugtrainings in Laucha ein Höhepunkt des Vereinslebens, den zu erhalten einige Anstrengung wert ist! Nach vielem Hin und Her fiel die Entscheidung: Wir fahren. Und Fliegen. Ein strenges Hygienekonzept wurde ausgearbeitet: Desinfektion. Masken. Abstand. Gruppenbildungen vermeiden. Etwas widersprüchlich zu einem Gemeinschaftserlebnis, welches ein Fliegerlager ausmacht. Aber in diesem Jahr ist ohnehin die Welt anders, als wir uns das alles vor einem Jahr noch vorstellen konnten.

Fliegerlager Coronazeiten
Großostheim – Laucha: 350 km auf dem Landweg
Fliegerlager Coronazeiten
Startbereit!

237 Starts mit zusammen 134,75 Flugstunden später waren die Leistungen aus dem Vorjahr sogar leicht übertroffen und der Nachweis erbracht: Ein tolles Fliegerlager ist auch in Corona-Zeiten möglich.
Auch zwölf Schüler nutzten die Gelegenheit zum intensiven Training des Startens an der Winde, was die ehrenamtlich tätigen Fluglehrer – Jan Holtey, Georg Schnellen, Wolfram Isselmann, Axel Jeske und Björn Laging –, die sogar ihren Urlaub für dieses Fluglager geopfert haben, vor manche Herausforderung stellte.

Fliegerlager Coronazeiten
will mit!
Fliegerlager Coronazeiten
Das nächste Seil ist unseres!

Mehrere Piloten nutzten die guten Wetterlagen für Streckenflüge mit Distanzen über 400 km. Andere Piloten nutzten die Möglichkeit eines Trainingsflugs mit unserem DuoDiscus, um neue Erfahrung zu sammeln. Geflogen wurde auf allen Segelflugzeugen des FSC. Bei den genannten Starts und Stunden nicht eingeschlossen sind die Flüge mehrerer Mitglieder, die ihre eigenen Segelflugzeuge mitgebracht hatten.

Neben der fliegerischen Betätigung ist das Gemeinschaftserlebnis Teil und Sinn eines jeden Fliegerlagers. Zwar konnten die Gemeinschaftseinrichtungen des Hauses der Luftsportjugend am Flugplatz Laucha coronabedingt nicht genutzt werden, durch das Engagement der Teilnehmer wurde die dadurch entstehende Versorgungslücke jedoch mit Spezialitäten wie hausgemachter syrischer Falafel, indischem Mango-Hähnchen-Curry und natürlich dem auf keinen Fall fehlendem Grillen gut gedeckt.

Schlussendlich können die 35 Teilnehmer des diesjährigen Segelfluglagers des FSCA in Laucha trotz zunächst widrigen Bedingungen auf spannende Tage, großartige Erlebnisse und einen weiteren Erfahrungsschatz eines Flugtrainings an der Winde zurückblicken.
Ein herzliches Danke an diejenigen, welche diese Erlebnisse durch Ihr Engagement möglich gemacht haben: Elvira Rauch, Jan Holtey, Sina Kapp, Imke Holtey!


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